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Pfarrverband Feldkirchen

Von Oktober 2001 bis November 2004 war ich Regionaljugendleiter der Kath. Jugend Kärnten (KJ) im Dekanat/Region Feldkirchen. Von 1. Dezember 2004 bin ich Pfarrsekretär im Pfarrverband Feldkirchen und Leiter des Jugendzentrums ARCHE. Mit der Leitungsübernahme des Jugendzentrums ARCHE durch Frau Sarah Hatzel im Dezember 2007, bin ich hauptsächlich in die Kanzleiarbeit, Pfarrorganisation und Pfarrmanagement eingebunden.

 

Mir war Jugendarbeit schon immer ein Anliegen, vielleicht auch deshalb, weil auch ich als Jugendlicher keinerlei Angebote für Jugendliche konsumieren konnte.

Die Anliegen der Pfarre sind seit Jahren und Jahrzehnten immer schon die Arbeit für und vor allem mit Jugendlichen gewesen. So ist der JESUS – Treff, der einst als Jugendgruppe begonnen hatte und über 20 Jahre bestanden hatte.


Jugend ist Zukunft, Jugendarbeit ist und bleibt ein nie aufhörender Trend!

 

Gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern betreiben wir AKTIV Jugendarbeit!

 

Pfarrsekretär Peter Artl

Diesmal stellen wir in unserem Pfarrblatt jemanden vor, der einen wichtigen Teil dazu beiträgt, dass der Feldkirchner Bote regelmäßig erscheinen kann. Es handelt sich um unseren 33 - jährigen Pfarrsekretär Peter Artl. Im privaten Bereich nimmt er sich sehr seiner Raphaela sowie seiner kleinen Tochter Hannah und seinem Sohn Tobias an. PAss. Matthias Obertautsch hat an ihn einige Fragen gerichtet.

 

M.O.: Seit wann arbeitest du im Pfarrverband?

Von Oktober 2001 bis November 2004 war ich im Dekanat Feldkirchen als Regionaljugendleiter der Kath. Jugend Kärnten (KJ) angestellt. In dieser Zeit habe ich mich maßgeblich an der Gründung und am Aufbau des Feldkirchner Jugendzentrums ARCHE beteiligt. Im September 2004 kam Pfarrer Luxbacher nach Feldkirchen, der mich dann voll in der Pfarre Feldkirchen angestellt hat, wobei ich nebenbei noch bis Ende 2007 das Jugendzentrum geleitet habe.

 

M.O.: Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

Meine Lehrzeit absolvierte ich in der Stadtgemeinde Feldkirchen als Bürokaufmann. 1995 begann ich bei der Pfarrjugend mitzuarbeiten und übernahm für sechs Jahre mehrere Jugendgruppen. 1997 wurde ich in den Feldkirchner Pfarrgemeinderat berufen und bekam unter Pfarrer Hofer 2001 in der Pfarre eine fixe Anstellung. In dieser Zeit (2001-2004) betreute ich 3 Jugendgruppen in unserem Pfarrverband.

 

M.O.: Die Firmvorbereitung ist auch kirchlich ein wichtiges Anliegen im Laufe der Jahresarbeit. Wie hast du dich hier eingebunden?

Seit meiner Anstellung 2001 war ich bis 2007 für die Firmvorbereitung und auch für die Betreuung der Firmbegleiter im Auftrag des jeweiligen Pfarrers voll verantwortlich. Um von der Ernsthaftigkeit der Firmlinge in der Firmvorbereitung ein besseres Bild zu bekommen, haben wir im Jahre 2003 den Firmpass in Feldkirchen, St. Ulrich und Radweg eingeführt. In den letzten Jahren haben wir so auch speziell für unsere Firmvorbereitung einen eigenen Firmbehelf erarbeitet. Von Anfang an habe ich für die Firmlinge auch Firmlingswochenenden organisiert und für deren Durchführung gesorgt. 2008 hat der Pastoralassistent die Hauptverantwortung für die Firmvorbereitung übernommen und ich unterstütze die Arbeit vom Pfarrbüro aus.

 

M.O.: Was sind deine Hauptaufgaben in der Pfarrkanzlei?

Der Pfarrer hat immer wieder Termine außerhalb des Büros, da er ja für den gesamten Pfarrverband verantwortlich ist, deshalb kommt mir beim Parteienverkehr eine wichtige Bedeutung zu. So bin ich beispielsweise die erste Anlaufstelle für Tauf- und Trauungsanmeldungen, für die Aufnahme von Messintentionen, für die Gottesdienste im gesamten Pfarrverband und auch für die Koordination des Terminplanes des Pfarrers, um hier Doppelbelegungen zu vermeiden. Eine wichtige Arbeit ist die Vorbereitung der Texte und Termine für das Pfarrblatt, das 9 Mal im Jahr erscheint und die Administration der Feldkirchner Pfarrhomepage, die Weitergabe der Pfarrblätter an die Austräger und deren eventuelle Begleitung. Ich bin auch die erste Anlaufstelle für die Angehörigen anlässlich eines Begräbnisses und habe dafür zu sorgen, dass sich diese möglichst rasch, mit dem

Pfarrer treffen können. So bin ich auch für den Schriftverkehr für unsere Pfarren, aber auch fürs Dekanalamt zuständig. Daneben obliegt mir auch die Verantwortung für die Rechnungsund Postabwicklung und die Vergabe des Pfarrsaales.

 

M. O.: Aber dein Bezug zur Jugend ist bis heute geblieben!

Ja, seit 2007 betreue ich auch wieder eine Jugendgruppe und habe in den letzten Jahren die

eine oder andere Jugendreise (Weltjugendtag Köln 2005, Assisifahrt und Londonreise 2007 usw.) organisiert. Ende Mai fahre ich mit Jugendlichen nach Lissabon und beim Pfarrfest werden wir den Glückshafen beim Feldkirchner Pfarrfest aufbauen und betreuen.

 

M. O.: Hast du ein spezielles Hobby?

Ich fotografiere sehr gerne. Daher werden mich viele schon bei der einen oder anderen Veranstaltung oder einem Gottesdienst gesehen haben. Als „Pfarrfotograf“ husche ich durch die Reihen um Schnappschüsse für das Pfarrblatt und für die Pfarrhomepage (www.pfarre feldkirchen. at) zu knipsen. Und ich versuche diese Homepage auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

M.O.: Was magst du besonders an dem Beruf?

Das schönste an meiner „Beruf-ung“ ist der Kontakt zu und mit den Menschen, die täglich in das Pfarrhaus kommen, denen ich auf meinen Arbeiten in unseren Pfarren begegne und natürlich die Jugend.

 

Wir danken Peter von Herzen für seinen Einsatz in unserer Pfarre!

Mein Name ist Peter Artl und ich bin 34 Jahre alt. Mit 18 Jahren gelangte ich durch den damaligen Kaplan Mag. Helmut Tuschar, gemeinsam mit meinen Bruder und meinen Cousin in die Jugendgruppe nach St. Ulrich. Die Gruppe bestand noch viele Jahre und aus ihr heraus fanden viele der damaligen Jugendlichen und auch ich in die Jugendarbeit. 6 Jahre führte ich das Amt des ehrenamtlichen Jugendbetreuers aus und habe auch in anderen Jugendorganisationen (zB. Jugendplattform) mitgewirkt. 1997 wurde ich in den Pfarrgemeinderat aufgenommen.

Interview mit Pfarrsekretär Peter Artl
Quelle: Pfarrblatt Mai 2009