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Pfarrverband Feldkirchen

Geboren: 3. 9. 1963

Beruf(-ung): Religionslehrer (BRGFeldkirchen, Schule für Sozialbetreuungsberufe Waiern)

Familienstand: verheiratet,Gattin Gisela,

vier Töchter und drei Söhne

Diakonenweihe: 29. September 2001

 

Das wichtigste im Leben ist das Leben

„Komm, Heiliger Geist, der Leben schafft, erfülle uns mit deiner Kraft. Dein Schöpferwort rief uns

zum Sein: nun Hauch uns Gottes Odem ein.“, so singen und beten wir zu Pfingsten. Als ein lebendiges Glied dieser pfingstlichen Kirche darf ich als Diakon in unserem Pfarrverband mit leben

und dort, wo ich gebraucht werde, meine Dienste anbieten. Seit 1997 lebe ich mit meiner Familie

in Feldkirchen und staune heute noch, wie lebendig sich das Glaubensleben hier gestaltet, wie vielfältig die Spiritualitäten sind und wie viele Menschen bereit sind, aktiv das Pfarrleben mitzugestalten.

Besonders große Freude bereitet es mir, dass unsere Gottesdienste so liebevoll vorbereitet und schön gefeiert werden – sie sind für mich Kraftquellen für meinen persönlichen Glauben und erlebte Gemeinschaft der mit und um Jesus Christus versammelten Glaubenden.

 

Mit allen sieben Wassern gewaschen

Als Diakon schöpfe ich aus allen sieben Quellen des sakramentalen Lebens der Kirche. Sowohl aus der Kraft des Ehesakramentes, als auch aus der Weihegnade lasse ich mein Leben vom Geist Gottes führen und gestalten. Vor allem meine Familie ist für mich ein Ort besonderer Gotteserfahrung. Gott hat unsere Liebe in unseren Kindern siebenfach Gestalt werden lassen – die Liebe als Urgrund des Lebens.

 

Gebet ist das Atmen der Seele

Wer sich vom Geist Gottes berühren lässt, wird mit hineingenommen in das Geheimnis der Liebe des dreifaltigen Gottes. Das realisiert sich durch die Teilhabe an der Kommunikation des Vaters mit dem Sohn im Geist der Liebe durch das Gebet.

Beten ist für mich das A und O meines Lebensvollzuges. Schon am Morgen werde ich dazu ermuntert, Gott zu loben und in seinem Wort nach einem Auftrag Ausschau zu halten, den es an diesem Tag für mich zu erfüllen gilt. Das Psalmengebet, der Rosenkranz, der Engel des Herrn und die liturgischen Texte des jeweiligen Tages helfen mir dabei und begleiten mich bei meinen alltäglichen Verpflichtungen. Gerne pflege ich spontane und vertraute Zwiesprache mit dem Herrn durch Stoßgebete und persönliches Gebet. Am Ende des Tages darf ich betend alles wieder in die Hände Gottes zurücklegen…  dankbar, klagend, versöhnt mit dem, was auf der

Strecke geblieben ist und vertrauend, dass ER alles weiß und führen wird, was für mich offen

und unverständlich geblieben ist. Dazwischen steht die Fürbitte für alle Menschen für die ich

Verantwortung zu tragen habe – meine Familie, Schülerinnen und Schüler, Verwandte, Nachbarn,…

und jene, die der Barmherzigkeit Gottes am meisten bedürfen.

 

Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu

Im Auftrag der Kirche, Gott und den Menschen treu zu sein und zu dienen, versuche ich mich in die sozial-caritativen Tätigkeiten unserer Pfarre einzubinden. Es sind oft die kleinen unscheinbaren Dinge die viele Hände erledigen, die es braucht, um tatkräftig helfen zu können. Gott sei Dank, dass es bei uns so viele Helferinnen und Helfer gibt! Auch in der Schule bemühe ich mich, den Jugendlichen soziales Engagement ans Herz zu legen und darf dabei die schöne Erfahrung machen, dass unsere SchülerInnen sehr offen sind und immer wieder tatkräftig dabei sind, wenn es um Hilfsaktionen geht. Das Angesicht des Mitmenschen verändert sich und beginnt zu leuchten, wenn ich in ihm Jesus Christus wiedererkenne. Die Schöpfung erstrahlt für den, der sie als Werk der Liebe Gottes erkennt, in herrlicher Schönheit. Der Geist Gottes erneuert tatsächlich das Antlitz der Erde!

 

Der Geist Gottes weht wo er will

Überall wo Leben ist, ist der Hl. Geist am Werk. Er lässt sich in kein System und keine Struktur einsperren. Strukturen haben die Aufgabe, das Leben zu fördern und zu schützen. Das gilt auch für alle kirchlichen Institutionen, die nur so tragfähig sind, als es lebendige und begeisterte Mitarbeiter gibt, die bereit sind den Geist Jesu Christi weiter zu tragen. Da gibt es keinen Platz für konfessionelle Animositäten! Ich persönlich bin sehr dankbar für das gute ökumenische Klima in Feldkirchen, das sich in allen Bereichen der Gesellschaft positiv auswirkt.

 

Dankbar bin ich auch für die vielen Ehrenamtlichen in allen Vereinen, die sich einer Kultur des

Lebens verpflichtet wissen und dafür einsetzen.

 

Es ist schön in diesem positiven Umfeld als Diakon in Feldkirchen leben und wirken zu dürfen!

 

Kontakte:

Tel.: 042 76/ 71 40

E-Mail: joachim.gsodam@tele2.at